Offenes Frauenchorprojekt Heidelberg zur Uraufführung von Carl Rüttis „Magnificat oder der Schrei ins Leben“

Gesucht werden neugierige Frauen, die regelmäßig donnerstags von 20.00-21.30 Uhr Lust und Zeit haben, singenderweise die Geburt eines Oratoriums mitzuerleben. Gerne auch werdende Mütter!

Probentermine (Haus der Johannesgemeinde , Lutherstraße 67, 69120 Heidelberg):
04.07.(Schnupperprobe), 11.07., 18.07., 12.09., 26.09., 10.10., 17.10. Probenwochenende gemeinsam mit den anderen  Vokalensembles: 19./20.10.,(Bei Bedarf Kinderbetreuung),  24.10., 07.11., 14.11,
Generalprobe: Donnerstag., 21.11., 18.00 bis max. 22.00 Uhr (Peterskirche)
Konzert 22.11., 20 Uhr, ab ca. 17 Uhr Anspielprobe (Peterskirche) , (vor dem Konzert Interview mit Carl Rütti)
Kostenfrei
Leitung: Beate Rux-Voss, Kantorin der Johannesgemeinde Heidelberg-Neuenheim

Weitere Informationen und Veranstaltungen zum Projekt „Schrei ins Leben“ (Start 20.03.) unter https://schrei-ins-leben.de  oder direkt:

Info und Anmeldung: rux-voss@musik-in-johannes.de

Tel.: 06221-6730794

Das neue Oratorium ist ein Auftragswerk der Heidelberger Kirchenmusiktage.

Freitag, 22.11.19 Peterskirche
19.15 Uhr: Interview mit dem Komponisten Carl Rütti
20.00 Uhr: Uraufführung des Oratoriums „Magnificat oder der Schrei ins Leben“ (Auftragswerk) Antje Rux, Sopran; Felicitas Brunke, Mezzosopran; Timothy Sharp, Bariton
Mädchenchor des St. Raphael Gymnasiums, 4×4 Frauenchor der PH; Frauenprojektchor der Johannesgemeinde
Instrumentalsolisten
Beate Rux-Voss, Leitung

25,-€ (20€); 20,-€ (15€); 15,-€ (10€)
VVK bei der RNZ
donnerstags 19.00-20.00 Uhr im Haus der Johannesgemeinde
Weitere Informationen unter https://musik-in-johannes.de/kontakt

Carl Rütti

Carl Rütti (* 1949 in Freiburg im Üechtland) ist ein Schweizer Komponist, Pianist und Organist.

Die Voraussetzung dafür, das Solistendiplom zu erwerben, war sein Studium am Konservatorium in Zürich, das ihn als ausgebildeten Klavier- und Orgelspieler ausweist. Die Studienzeit in London veranlasste ihn, durch die englische Chormusik inspiriert, ausgebildet durch Sava Savoff und Erich Vollenwyder, als Komponist tätig zu werden. Als Klavierlehrer an seiner Ausbildungsstätte in Zürich und Organist in Oberägeri tätig, wurde ihm der Freiraum gegeben, Konzerte und Kompositionsaufträge durch- bzw. auszuführen. 2005 erhielt er den Zuger Anerkennungspreis. 2006 wurden ein Oratorium zum 175-jährigen Jubiläum des Konzertchors Solothurn, Text von Ulrich Knellwolf, und das Festspiel „Haus der neuen Schöpfung“ von Silja Walter mit Musik von Carl Rütti uraufgeführt.

Vom 29. August bis zum 7. September 2008 wurde die Musicaloper „NIKKI“ aufgeführt, komponiert von Carl Rütti und seinem Sohn Tobias Rütti als Eigenproduktion für die Theater- und Musikgesellschaft Zug zu ihrem 200-Jahre-Jubiläum im Jahr 2008. Regisseur und Autor der besagten Musicaloper war Rudolph Straub.

Werke (Auswahl)

  • Konzert für Alphorn und Streichorchester (1987)
  • Söldnerfantasie für Alphorn und Orgel
  • Haus der neuen Schöpfung
  • Three Carols
  • Sermon on the Mount
  • Veni Creator Spiritus (1997) 8 Chöre a cappella (40-stimmig)
  • NIKKI (2007/2008)
  • Requiem (2007) (Auftragskomposition für den „London Bach Choir“)
  • Triptychon (2010) für sinfonisches Blasorchester (Auftragskomposition zum Luzerner Kantonal-Musiktag 2010, Harm. 1. Klasse)
  • Dowland-Suite (2012) für Blockflötenquintett (Uraufführung 2013 B-Five Recorder Consort)
  • Visionen des Niklaus von Flüe (Sinfonie für Solo-Sopran, konzertante Orgel, Streichorchester und Perkussion; Uraufführung 2014)
  • Emmaus — ein Reformationsoratorium (2017) für 5 Solisten, gem. Chor, Kinderchor, Sinfonie-Orchester und Orgel (Auftragskomposition der Göttinger Stadtkantorei zum Reformationsjubiläum 2017)